Absolut empfehlenswerte Jagdschule
„Die Jagdschule der Jägervereinigung Stuttgart bietet eine hervorragende Ausbildung zum Jäger an - ich kann sie vorbehaltlos weiterempfehlen. Das Engagement der Dozenten, die Qualität der Ausbildung und das Preis/Leistungsverhältnis sind tadellos. Hier steht die Ausbildung zum Jäger und keine wirtschaftlichen Interessen im Fokus.Der Lehrplan enthält weit mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen Stunden. Bereits in der ersten Woche fanden zwei Tage im Lehrrevier statt, wobei auch z.B. die ersten Aufbrechübungen an Rehwild und Hochsitzbau absolviert wurden. Hervorzuheben sind auch noch der Hundetag, wo so gut wie alle Jagdhunderassen vertreten waren und uns durch eine sehr erfahrene Jagdhundeausbilderin viel praktisches Wissen im Bereich der Hundeausbildung vermittelt wurde. Die Führungen durch einen Förster, der ein absoluter Fachmann in Land- und Waldbau ist, ließen einen schnell die unterschiedlichen Baum- und Straucharten kennen. Die jagdliche Praxis wurde uns vom Kreisjägermeister beigebracht - seine Erfahrungen in der Jagd sowie im Schießwesen waren eine Bereicherung für die Ausbildung. Nicht zu vergessen der Besuch eines Falkners, die Exkursion zum Schwarzwild- und Rotwildgatter sowie die Drückjagd, auch das waren einige der vielen (praktischen) Highlights des Kurses.Wir erhielten jedes Wochenende Unterricht in praktischer Waffenhandhabung (Büchsen, Doppelflinte, Drilling, Kurzwaffen) sowie praktisches Schießtraining (Bock, laufender Keiler, laufender Hase, Tontauben, Kurzwaffen) - alle Waffen und sämtliche Munition waren in der Kursgebühr enthalten und wir haben wirklich sehr viel geübt und geschossen. Wer nicht die benötigten Ergebnisse erreichte, konnte sich in weiteren Runden am gleichen Tag verbessern. Bei der Handhabung hatte man die Möglichkeit jede Waffe im Detail kennenzulernen und sich damit vertraut zu machen. Die drei Schießlehrer und der Waffenexperte waren immer motiviert, das Beste aus uns herauszuholen und uns wirklich fit für die Handhabungs- und Schießprüfung zu machen.Wildbrethygiene und Recht sind herausfordernde Fächer - die jeweiligen Dozenten haben sich aber so ins Zeugs gelegt, dass die Fächer sehr praxisnah und äußerst kurzweilig waren. Es bringt nichts, wenn man sich nur einen Film vom Aufbrechen und den Organen ansieht. Man muss sie selbst in der Hand halten um dann auch in der Prüfung souverän auftreten zu können. Neben dem bereits erwähnten Rehwild haben wir auch noch Hase und Ente aufgebrochen. In Recht erhielten wir so viele Praxisbeispiele und begleitendes Material, dass man bald ein sehr gutes Verständnis für die einzelnen Gesetze erhielt, welche für uns Jäger relevant sind.Auch die Fächer Haarwild und Federwild haben sehr viel Spaß gemacht. Wie in allen Fächern wird auch hier wird nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch sehr viel Wert auf die Praxis gelegt. Besonders erwähnenswert sind der Besuch im Cervidenmuseum, die Besichtigung der Exponatesammlung beim Landesjagdverband oder einer Exkursion zur Vogelbeobachtung an den Max-Eyth-See. Ich hätte nie gedacht, dass mich jemand so umfassend für Federwild begeistern kann. In der Jagdschule kann man sich jederzeit mit allerlei Trophäen, Präparaten oder z.B. einer Fellsammlung vertraut machen.Gegen Ende der Ausbildung werden mehrere Prüfungsabschnitte als Simulation durchgeführt, bevor es dann wirklich ernst wird. Die Simulation schriftliche Prüfung, Simulation Schießprüfung, Simulation Wildbrethygiene sowie Simulation mündliche-praktische Prüfung haben die Ausbildung aus meiner Sicht vollends abgerundet und ich persönlich habe mich bestens auf die Prüfungen vorbereitet gefühlt. Ich kann die Jagdschule der Jägervereinigung Stuttgart, wie bereits eingangs geschrieben, vorbehaltlos weiterempfehlen, da man hier meiner Meinung nach eine der besten Ausbildungen mit einem der besten Preis-/Leistungsverhältnissen in ganz Baden-Württemberg erhält.“mehrweniger